Willkommen auf der Website
der Suchtakademie 2016

Präsentation

Die SuchtAkademie ist eine Stakeholderplattform für die Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen der Weiterentwicklung der Schweizerischen Suchtpolitik. Sie versteht sich als interdisziplinäre Plattform, die sich an ein breites Publikum richtet. Im Sinne eines gesamtgesellschaftlichen Dialogs sind neben Sucht- und PräventionsexpertInnen auch AkteurInnen aus weiteren Feldern angesprochen.

Seit 2005 findet die SuchtAkademie alle zwei Jahre im Tagungszentrum Monte Verità in Ascona (Tessin) statt, einem wunderschön gelegenen Ort, der zum freien Denken einlädt. Der Monte Verità wurde im 20. Jahrhundert zum Ort der Begegnung von Intellektuellen und KünstlerInnen, hauptsächlich aus Nordeuropa.

Die NAS-CPA übernimmt im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die Trägerschaft für die Suchtakademie 2016.

Die SuchtAkademie wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV), vom Kanton Tessin, von der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) und der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) unterstützt.

Die Teilnahme an der SuchtAkademie berechtigt zu 14 Credits der SGPG (Schweizerischen Gesellschaft der Fachärztinnen und -ärzte für Prävention und Gesundheitswesen).

Trägerschaft:

Mit der Unterstützung von:

Erklärung von Ascona

10 Grundsätze für eine moderne Suchtpolitik

Mit der «Erklärung von Ascona» formulieren Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Verwaltung sowie Fachpersonen und Konsumierende eine zukunftsgewandte Perspektive für die schweizerische Suchtpolitik. Die Erklärung ist das Ergebnis einer dreitägigen SuchtAkademie auf dem Monte Verità. Sie strebt an, eine zeitgemässe, ausgewogene Suchtpolitik zu schaffen, die sich auf alle Formen des Konsums bezieht und eine umfassende Schadenminderung bei allen Formen des Konsums zu erreichen.

Erklärung von Ascona (DE)

Videobotschaften

Die Schwerpunkte der SuchtAkademie

Die Referentinnen und Referenten der SuchtAkademie fassen in einer Minute die wichtigsten Erkenntnisse ihres Inputs zusammen.

Session 1: Wie sieht die Suchtpolitik einer liberalen Gesellschaft aus?

Was ist eine «Liberale Suchtpolitik»

Verantwortung des Einzelnen versus gesellschaftliche Verantwortung

Menschenrechte und Sucht

Session 2: Wie gestalten wir den Umgang mit der Industrie?

Industrie und Sucht

Mögliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Suchtpolitik

Session 3: Den Blickwinkel öffnen: Fokus auf die gesamte Gesellschaft und alle Konsumformen

Politik der psychoaktiven Substanzen oder Suchtpolitik?

Die Rolle der Konsumentinnen und Konsumenten

Session 4: Welchen Leadership braucht die zukünftige Suchtpolitik?

Hin zu welchem gemeinsamen Leadership ?

Formen von Leadership und Suchtpolitik

Session 5: Welche Rolle sollen die Städte in Zukunft einnehmen?

Rolle der Städte in der Suchtpolitik (ZH)

Die Städte und der rekreative Konsum von psychoaktiven Substanzen

Rolle der Städte in der Suchtpolitik (GE)

Karikaturen

Der Karikaturist Max Spring (copyright) hat an einem Nachmittag die Diskussionen verfolgt und kreativ-ironisch umgesetzt.

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Die prekäre Balance. Hier ist die Suchtpolitik in einer prekären Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen der Suchtmittelproduzenten, der Gesundheit der Bevölkerung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

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Helvetia, der Raucher und das Sparschwein. In diesem Bild sind Helvetia, ein Raucher und ein dickes Sparschwein zu sehen. Sollen Konsumenten von psychoaktiven Substanzen per Zuschlag auf den Preis in einen staatlichen Fonds einzahlen, der dann für eventuelle Folgeschäden aus ihrem Konsum aufkommt?

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« Gute » und « böse » Industrie ? Inwiefern kann die Suchtprävention mit der Industrie zusammenarbeiten? Sind kleine, lokal verankerte Produzenten die «good guys» und grosse, multinationale Hersteller die «bad guys»? Und interessiert das den Konsumenten überhaupt?

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Komatrinker. Sollen Alkoholkonsumentinnen und -konsumenten für die Kosten selbst aufkommen, wenn sie in der Ausnüchterungszelle oder im Spital landen? Und gilt diese Logik auch für Gesundheitsschäden aus zu hohem Körpergewicht?

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« Mach du was! ». Wer übernimmt die Führungsrolle in der Suchtpolitik? Der Bund, die Kantone, die Städte, die Fachwelt?

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Vorwärts in die Zukunft. Welche Rolle spielen psychoaktive Substanzen in unserer Gesellschaft? Welchen Gestaltungsspielraum hat die Verwaltung? Wie wird sich die Rolle der Eigenverantwortung entwickeln? Wer zieht die Fäden für die zukünftige Suchtpolitik?

Programm

Organisation der SuchtAkademie

Die NAS-CPA übernimmt im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit  die Trägerschaft für die Suchtakademie. Sie wurde 1996 als Plattform für die suchtpolitische Diskussion verschiedener Organisationen gegründet. Mitglieder sind sowohl Organisationen, die sich fachlich mit dem Thema Sucht- und Drogenpolitik auseinandersetzen als auch solche, die in ihrem beruflichen oder gesellschaftlichen Engagement mit der Suchtthematik in Berührung kommen.

Zur Steuerung der Vorbereitungsarbeiten für die SuchtAkademie 2016 hat die NAS-CPA eine Steuergruppe gebildet. Sie setzt sich aus VertreterInnen ihrer Mitgliederorganisationen zusammen. Eine Vertretung des Bundesamtes für Gesundheit hat ebenfalls Einsitz in diesem Gremium.

Die Föderation der Suchtfachleute ist mit der Tagungskoordination der SuchtAkademie 2016 beauftragt. Diese Föderation besteht aus den drei nationalen Suchtfachorganisationen: Fachverband Sucht (Deutschschweiz), GREA (Suisse romande) und Ticino Addiction (Tessin).